Turistik

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Das Hotel befindet sich auf einem der vielen Radwege des Lednice-Valtice-Areals

Die Umgebung für Radtouristen

Interessante Orte, die Sie nicht übersehen sollten

Schloss Lednice

Die ursprünglich gotische Wasserfestung wurde im 16. Jahrhundert zu einem Rennaisanceschloss umgebaut, das in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts unter der Regierung von Karl Eusebius nach Plänen von Johannes Bernard Fischer von Erlach barokisiert wurde. Aus dieser Zeit ist bis heute nur der Flügel mit der Reitschule aus den Jahren 1666 – 1699 erhalten geblieben. Nach ein paar kleineren Umgestaltungen kam es in den Jahren 1846 - 1858 zu einem umfangreichen Umbau des Schlosskomplexes im historisierenden neugotischen Stil nach architektonischen Entwürfen des Liechtensteiner Architekten Georg Wingelmüller. Das Schloss, das zu den meistbesuchten Schlossobjekten in der Tschechischen Republik gehört, ist ein Spitzenwerk der englischen Neugotik in unseren Ländern.

Minarett

Es wurde unter der Regierung von Alois Josef I. von Liechtenstein in den Jahren 1797 - 1802 nach den Entwürfen des Architekten Josef Hardmuth erbaut. Sein Bau war mit velen Problemen verbunden, vor allem bei der Baugründung im sumpfigen Gelände. Deshalb musste der Unterbau mit 500 Eichenpfahlen verfestigt werden, auf denen der Bau erst begründet wurde. Die Höhe des Minaretts ist 59,39 m und auf den obersten Laufgang, von dem man die breite Umgebung des Schlosses sehen kann - die weiten Augebiete entlang des Flusses Thaya, führen 302 Stufen.

Hansenburg

Nach dem Entwurf von Josef Hardmuth wurde in den Jahren 1807 - 1810 eine einstöckige Burgruine mit vier zerstörten Ecktürmen erbaut, welche nach dem Fürsten Johann I. den Namen Hansenburg bekam. Die romantische Nachahmung einer mittelalterlichen Burg hatte im Erdgeschoss Hundezwinger und Ställe für Pferde, die bei Jagden der Fürste gebraucht wurden. Heute birgt die Ruine eine interessante ornithologische Ausstellung und eine Jagdexposition und ist ein beliebtes Ziel von Fuß- und Radwanderern.

Drei Grazien

In den Jahren 1824 - 1825 hat Josef Poppelack nach dem Projekt des Direktors Josef Franz Enger unweit des südlichen Ufers des Mühlenteiches ein klassizistisches Salett erbaut, dem das zentrale Motiv der Statuengruppe von Martin Fischer - Drei Grazien - den Namen gegeben hat. In die Nischen des Innenbogens der Terase wurden Statuen von Wissenschaften und Musen aus dem aufgelösten Tempel der Musen von Josef Klieber aufgestellt. Der Tempel schuf ein Gegenpol des Teichschlosses, das sich auf dem gegenüberliegenden Ufer des Teiches befindet.

Hl. Hubertus

Inmitten des Waldes zwischen Valtice und Charvátská Nová Ves steht auf einem dreieckigen Grundriss ein in drei Seiten offener Bau, in dessen Mitte eine Statue des heiligen Hubertus mit einem Hund steht. Die Hubertuskapelle ist das jüngste romantische Werk in dem Lednice-Valtice-Areal. Sie wurde im Jahre 1855 von Johannes Heidrich nach den Plänen von Georg Wingelmüller erbaut.

Schloss Belveder

Der Autor dieses Baus im Empirestil, der in den Jahren 1802 -1806 entstanden ist, ist Josef Hardtmuth. Das Belvedere sollte ein representatives Lustschloss sein und ein Ausflugsziel mit einer Aussicht in die Landschaft für die Familie und Gäste des Fürsten Johannes I. Josef. Zugleich hatte es jedoch auch einen landwirtschaftlichen Charakter. In dem Hof wurden in Volieren Fasane und Zierpfaue gezüchtet.

Kolonnade

Die Kolonnade, auch Reistna nach dem Hügel benannt, wurde vom Feldsberger Baumeister Josefe Poppelack nach dem Muster der Schönbrunner Kolonnade in den Jahren 1810 – 1817 erbaut. Von der Kolonnade hat man einen wunderschönen Ausblick von Mikulov über die Siluette der nahen Polauer Bergre und die Auwälder bei Lednice bis zu dem Marchfeld in Österreich. Der Initiator des Baus war Johannes I. zum Andenken an seinen Vater Franz Josef I. und seiner Brüder Alois Josef und Philip und zur Feier der Geschlechtstugenden, was man den Aufschriften auf der Attika entnehmen kann: "Der Sohn dem Vater, der Bruder den Brüdern" und "Den unvergesslichen Vorfahren der einzige verbleibende Sohn". In der Zeit, ale sich die Kolonnade plötzlich in der Grenzzone befand, stand in ihrem oberen Teil die Grenzwache und der ganze Bau war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Erst die Änderung der gesellschaftlichen Situation im Jahre 1989 hat ermöglicht, dass die Kolonnade zugänglich gemacht wurde und das stark beschädigte Denkmal restauriert wurde.

Jagdschloss

Die profane Architektur des Klassizismus repräsentiert das einstöckige Jagdschloss, das auf dem Weg von Lednice zur Hansenburg und in den Eberwildpark steht. Es entstand in den Jahren 1805-1806 nach dem Entwurf von J.Hardmuth. Der Bau diente als Forsthaus und von der Terrasse ermöglichte er der Herrschaft die Hetzjagden auf der Wiese vor dem Forsthaus zu beobachten.

Teichschloss

Auf der Kante des Abhangs auf der rechtem Seite der Bezruč-Allee in Richtung von Valtice oberhalb des Mittleren Teiches steht auf der Wiese das Teichschloss, ein klassizistischer Bau von J.Kornhäusel aus den Jahren 1814 – 1816. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde hier eine biologische Forschungsstation eröffnet, die bis in die siebziger Jahre in Betrieb war.

Apollo-Tempel

In den Jahren 1817-1819 hat J.Kornhäusel auf dem Gipfel einer Sandwehe oberhalb des Mühlenteiches den Apollo-Tempel im Empirestil erbaut. Auf dem Zentralrelief unter der Kuppel ist die Herkunft antiker Musen, die den Gott Apollo im von vier Pferden gezogenen Sonnenwagen begleiten dargestellt. Auf den Seiten des Aufbaus stehen zwei Paare antik gekleideter Personen, heute leider schon stark beschädigt. Die Reliefe und die Statuen sind Werk des Tiroler Bildhauers Josef Klieber.

Neuhof

Von dem Sinn für die Ästhetik zeugen im Lednice-Valtice-Areal nicht nur Schlösser und Salette, sondern auch landwirtschaftliche Gebäude, die der Neuhof repräsentiert. Dieser Bau im Empirestil aus den Jahren 1809 - 1810 wurde ebenso von J. Hardmuth projektiert. Das ganze Objekt besteht aus einem breiten Hof, der von drei Flügeln von Wirtschaftsgebäuden umgeben ist – Ställe, Getreidekammern und Wohnungen der Arbeiter. Der Bau diente ursprünglich der Kuhzucht – 20 Kühe Berner Rasse, später der Schafzucht – rare Merinos, später wurden hier Pferde gezüchtet. Heute dient der Neuhof wieder der Zucht von Reitpferden und wird zu Erholungsaufenthalten genutzt.